Tuesday, 20.July 2010 @ 4.21PM
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Das Team Black Falcon ist erfolgreich in die zweite Saisonhälfte der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring gestartet. Alexander Böhm (Kelberg), Philipp Leisen (Irrel) und Carsten Knechtges (Mayen) gewannen im BMW Z4 die Klasse V5 (VLN-Serienwagen bis 3L Hubraum) sowie die Tageswertung bei den VLN-Serienwagen bereits zum zweiten Mal in Folge. Einen weiteren KIassensieg fuhren Oleg Volin und Evgeniy Vertunov auf dem BMW E90 in der Klasse V4 bis 2,5 L Hubraum ein. Nach den Erfolgen beim 6. Saisonlauf stellt Black Falcon aktuell sechs der zehn bestplatzierten Fahrer in der Gesamtwertung der VLN.
„Wir hatten ein absolut problemloses Rennen“, freute sich Oleg Volin nach dem Zieleinlauf. „Danke an das Team, das uns heute ein fantastisches Ersatz-Auto zur Verfügung gestellt hat.“ Volin und sein Teamkollege Evgeniy Vertunov erzielten den Klassensieg mit dem für sie ungewohnten BMW 325i E90, da ihr eigentliches Einsatzfahrzeug, der V5-BMW Z4 mit der Startnummer 500, nach einer größeren Kaltverformung beim 4. VLN- Lauf erst wieder beim 6h-Rennen in zwei Wochen zum Einsatz kommt.
Einen weiteren Erfolg in schwarz-gelb feierten Maik Rosenberg (Attendorn), Emin Akata (Friedrichshafen) und Jürgen Dinstühler (Hückeswagen) als Zweitplatzierte in der hart umkämpften und mit 25 Startern am stärksten besetzten Klasse SP3 (VLN-Specials bis 2 L Hubraum).Das Trio führte über weite Teile des Rennens die Klasse an und konnte sich in der Gesamtwertung der VLN auf den 7. Platz verbessern.
Für die BMW Z4-Besatzung Leisen/Knechtges/Böhm bedeutete der fünfte Sieg im sechsten Rennen gleichzeitig die Übernahme der Tabellenführung in der populärsten Breitensportserie Europas. „Für mich hat sich der Wechsel ins Black-Falcon-Team zu Saisonbeginn als die goldrichtige Entscheidung herausgestellt. Black Falcon ist als Meisterteam der letzten zwei Jahre eine sehr gute Plattform für den Erfolg. Ich hoffe, dass wir diese Führung halten können und am Ende der Saison für uns ein Traum in Erfüllung geht.“ so Knechtges, der parallel auch die Wertung der VLN Junior-Trophäe und mit seinen Teamkollegen auch den VLN-Serienwagen-Cup souverän anführt.
Weniger Glück hatten die Fahrerbesetzungen der beiden Black Falcon-Audi R8 LMS. Christer Jöns (Ingelheim), Johannes Stuck (Liechtenstein) und Sean Paul Breslin (Irland) schieden mit einem Motorschaden bereits nach dem Training aus. „Die Trainingszeit von 8:30,516 Minuten bin ich mit nur neun Zylindern gefahren“, so Jöns. „Für uns wäre heute sehr viel mehr drin gewesen.“ Auch Vimal Mehta (Großbritannien), Sean Patrick Breslin (Irland) und Bona Ventura (Köln) mussten vorzeitig die Segel streichen. Bereits in Runde 13 kam das Aus nach einem Ausrutscher mit Leitplankenkontakt im Bereich Hohe Acht.
Beim 6h Ruhr-Pokal-Rennen am 31. Juli will die Equipe aus Kelberg auch in der Tageswertung zurückschlagen. „Wir wissen um das Potential des Audi R8 und wollen nach dem Erfolg beim 24h-Rennen endlich auch in der VLN die Früchte unserer Arbeit ernten“, zeigt sich Sean Paul Breslin kämpferisch. Vor dem VLN-Saisonhöhepunkt blickt die gesamte Black Falcon-Mannschaft äußerst optimistisch in die Zukunft.
Eine 30-minütige Zusammenfassung des 33. RCM DMV Grenzlandrennens strahlt der Sender Sport 1 am 24. Juli um 10:45 Uhr aus.
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